Dr. Georg Sperlich

Dr. jur., Dr. rer. pol. h.c. Georg Sperlich wurde 1877 in Beuthen/Oberschlesien geboren. Er studierte in Tübingen und Halle/Saale, wo er bei Silesia aktiv wurde. Ab 1910 war Georg Sperlich zunächst Stadtkämmerer und später Zweiter Bürgermeister der Stadt Münster, von 1920 bis 1931 Oberbürgermeister der Stadt Münster.

Dr. Friedrich Rintelen

Dr. theol. Friedrich Rintelen (*1899)  wurde während des Theologiestudiums bei der CV-Verbindung Rheno-Franconia in München aktiv. Als Studentenpfarrer an der Universität Halle/Saale kam er in Kontakt zu Silesia und wurde 1930 als Bandphilister aufgenommen. 1935 wurde er nach Paderborn zurückberufen, wo ihm Erzbischof Dr. Lorenz Jäger 1941 das Amt des Generalvikars übertrug. Ab 1952 war er dann bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1970 Erzbischöflicher Kommissar mit besonderen Vollmachten in Magdeburg. Er starb 1988 und wurde auf dem Kapitelsfriedhof in Paderborn beigesetzt.

Dr. Herbert Hupka

Dr. phil. Herbert Hupka (*1915 in Ceylon, aufgewachsen in Ratibor in Oberschlesien) studierte ab 1934 in Halle/Saale mit dem Berufsziel Journalismus und schloss sich dort der AV Silesia an. Die nationalsozialistische Zeit, in der er und seine Familie verfolgt und schikaniert wurden, überstand er glücklicherweise ohne bleibende Folgen. Anschließend arbeitete er zunächst für verschiedene Rundfunksender, bevor er 1959  Leiter des Kuratoriums „Unteilbares Deutschland” wurde. Damit ergab sich zunehmend die Tätigkeit für die Vertriebenenpolitik: 1968-2000 Bundesvorsitz der Landsmannschaft Schlesien, außerdem Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen. Nach der Auflösung der Machtblöcke in Europa setzte er sich für die deutsch-polnische Aussöhnung ein. Von seiner früheren Heimatstadt Ratibor wurde er zum Ehrenbürger ernannt und feierte dort 2005 seinen 90. Geburtstag. Er starb 2006 an den Folgen eines Sturzes und wurde in München beigesetzt.

Dr. Siegfried Coenen

Dr. iur. Siegfried Coenen wurde am 2. Juli 1937 in Viersen geboren. Nach dem Abitur nahm er 1957 das Studium der Rechtswissenschaften in Bonn auf, wo er Mitte 1957 bei Silesia eintrat.Nach seiner Promotion zum Dr. iur. utr. und dem Assessorexamen führte ihn sein beruflicher Weg über Mönchengladbach, Duisburg, das Justizministerium NRW und Krefeld zum Amt des Generalstaatsanwalts in Köln, das er von 1993 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2002 innehatte. Er verstarb 2005 nach kurzer Krankheit und wurde in Viersen beigesetzt.

Prof. Dr. Friedrich Diedrich

Prof. Dr. theol. Friedrich Diedrich wurde am 5. Oktober 1935 in Hannover geboren. Er studierte Katholische Theologie in Paderborn, wo er am 15. Januar 1957 bei der KDStV Guestfalo-Silesia Paderborn rezipiert wurde. Am 26. Juli 1962 wurde er in Paderborn zum Priester geweiht und war anschließend als Kaplan im Ruhrgebiet tätig. Dabei kam er in Kontakt zur AV Silesia, die er u.a. viele Jahre als Verbindungsseelsorger betreute. An der Ruhr-Universität promovierte er im Fach „Altes Testament“ und habilitierte sich anschließend an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Nach einer kurzen Zeit als Privatdozent erhielt er einen Ruf an die Universität Osnabrück und wechselte 1988 auf den Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaft an der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2001 lehrte. Von 1995 bis 2005 war er zusätzlich CV-Seelsorger. Er verstarb 2015 zwei Tage nach seinem 80. Geburtstag in Gelsenkirchen und wurde in Hannover beigesetzt.

Christoph Metzelder

Christoph Metzelder wurde 1980 in Haltern geboren. Parallel zu seiner Karriere als Fußballprofi begann er ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fernuniversität in Hagen und trat 2005 bei Silesia ein. Nach seiner Zeit als Profi-Fußballer arbeitet er unter anderem als Experte und Co-Kommentator im Medienbereich. Bbr. Metzelder nutzt seine Popularität als Profifußballer, um sich für soziale Zwecke zu engagieren. So gründete er u.a. 2006 die Stiftung „Training fürs Leben“, die verschiedene Projekte für junge Menschen unterstützt. Am 7. November 2011 wurde ihm der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft verliehen.